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Wer sich durch das World Wide Web klickt, findet viele interessante Informationen zu den Schwebefähren

Niederelbe-Zeitung, 5. Oktober 2016

Von Jens-Christian Mangels

Sie sind wohl die kuriosesten Verkehrsmittel der Technikgeschichte: Schwebefähren. Vor hundert Jahren galten sie unter Verkehrsplanern als letzter Schrei – inzwischen gibt es weltweit nur noch acht der einzigartigen Konstruktionen, unter anderem in Osten. Wer durch das World Wide Web schwebt, findet viele interessante Informationen zu den Fähren.

www.schwebefaehre.org: Das Informationsportal berichtet seit 2003 kontinuierlich über die Welt der Schwebefähren. Hinter dem Projekt steckt der 2006 gegründete Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren. Er strebt die Anerkennung aller noch erhaltenen Schwebefähren als Weltkulturerbe an – nach dem Vorbild der „Mutter aller Schwebefähren“ im spanischen Bilbao, der bereits 2006 der begehrte Unesco-Titel zuerkannt wurde.

www.rendsburger-hochbruecke.de: Der 8. Januar 2016 war der letzte Tag der mehr als 100 Jahre alten Rendsburger Schwebefähre. Die an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke hängende Schwebefähre stieß mit einem Frachter zusammen. Die Fähre – so stellte sich heraus – wurde so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr repariert werden konnte. Mittlerweile steht fest: Die Schwebefähre wird neu gebaut. Zum 100-jährigen Jubiläum der Hochbrücke wurde die Seite www.rendsburger-hochbruecke. de ins Netz gestellt. Dort informiert die Stadt Rendsburg auch über die Schwebefähre und die Bemühungen, den Weltkulturerbe- Status zu erreichen.

www.schwebefaehre-osten.de: Das Industriedenkmal in Osten wurde im Jahr 1909 eröffnet und ist damit die älteste Schwebefähre Deutschlands. Im Internet macht die Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor in großer Detailfülle auf die Geschichte, die technischen Daten und den Fahrplan der Schwebefähre aufmerksam.

www.buenosaires.gob.ar: Man muss schon ein wenig suchen, um Informationen zu der argentinischen Schwebefähre „Transbordador del Riachuelo“ im Netz zu finden, die zwischen Buenos Aires und Avellaneda den Riachuelo überquert. Die beste Anlaufstelle ist noch die Web-Seite der Stadtverwaltung Buenos Aires.

www.pont-transbordeur.fr: Die Homepage der französischen Schwebefähre Rochefort ist hübsch gestaltet und hält neben Informationen zur Geschichte des Denkmals auch eine Foto-Galerie bereit. Einige Infos gibt es auch auf Deutsch.

www.fontb.org.uk: Die Schwebefähre Newport Transporter Bridge in Wales ist heute weltweit die größte und die älteste ihrer Art im Vereinigten Königreich. Die „Friends of Newport Transporter Bridge“ haben im Netz ein umfassendes Informationspaket geschnürt.

www.middlesbrough.gov.uk: Die Schwebefähre Middlesbrough (England) führt im World Wide Web ein Schattendasein. Immerhin hält die Stadt Middlesbrough im Netz einige Informationen bereit. Ähnlich mau ist die Informationslage für die Schwebefähre Warrington.

www.puente-colgante.com: Die 1893 erbaute Schwebefähre Puente de Vizcaya in Spanien ist die älteste Schwebefähre der Welt. Wie es sich für ein prachtvolles Weltkulturerbe-Bauwerk gehört, ist auch die Web-Seite prächtig. Zu den interessanten Informationen (auch in Englisch) gesellen sich wunderbare Fotos.