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Doppeltes Jubiläum an der Schwebefähre

„Fährkrug“ besteht seit 250 Jahren / Seit acht Jahrzehnten führt Familie Ahlf die Geschäfte

Niederelbe-Zeitung, 01.10.2014

Im Schwebefährendorf gibt es am heutigen 1. Oktober zwei besondere Jubiläen: Seit 250 Jahren besteht der „Fährkrug“, der seit 80 Jahren von der Familie Ahlf bewirtschaftet wird.

Stolz sind die heutigen Inhaber Gisela und Horst Ahlf auf die vollständige Hauschronik, die seit 1522 eine 492-jährige Tradition des Ausschank- und Fährrechtes für das Haus belegt. Die ursprüngliche Bausubstanz stammt aus dem Jahre 1764 und ist bis heute fast unverändert geblieben, wie zum Beispiel im Schankraum, dessen Dielen über 250 Jahre alt sind.

Am 1. Oktober 1764 wurde das Gasthaus als „Fährhaus“ eröffnet und wechselte im Laufe der Jahre mehrmals den Eigentümer. Aus der Hauschronik geht hervor, dass die Familie von Issendorf das „Fährhaus“ am längsten (von 1703 bis 1803) bewirtschaftete. Am 1. Oktober 1934 ging das „Fährhaus“ dann in den Besitz der Familie Ahlf über und trug bis 1968 den Namen „Zum alten Fährhaus“.

Seit 1963 bewirtschaften Gisela und Horst Ahlf den Fährkrug und haben ihn ständig erweitert. Die alte Holzveranda von 1910 fiel 1962 der Sturmflut zum Opfer und wurde in den Jahren 1965/66 erneuert.

1978/79 folgte dann der Hotelanbau mit Sonnenterrasse und Kaffeegarten und seitdem prägt der denkmalgeschützte Fährkrug das Ortsbild am Fuße der Schwebefähre. (khb)

Eines der prägendsten Gebäude in Osten: der „Fährkrug“
Eines der prägendsten Gebäude in Osten: der „Fährkrug“. Foto: Brinkmann