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„Schwarzfahren“ hat ein Ende

Fährleute an der Schwebefähre legen Prüfung ab / Neue Bestimmungen an der Oste umgesetzt

Von Thomas Schult

Im Juli 2010 wurde die Oste auf der Strecke vom Sperrwerk in Balje bis zum Bremervörder Wehr von einer Bundes- zur Landeswasserstraße heruntergestuft. Damit änderten sich auch die Zuständigkeiten und Bestimmungen am Fluss. Wo einst das Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel das Sagen hatte, ist nun der Landkreis Cuxhaven verantwortlich.

Dementsprechend mussten auch die Verordnungen zum Betreiben der Ostefähren erneuert werden. Alle Fährleute, egal ob in Osten an der Schwebefähre oder an den Prahmfähren in Brobergen und Gräpel müssen einen Fährführerschein machen beziehungsweise ihr gültiges Patent umschreiben lassen.

Den Anfang machten am Donnerstagmorgen die Fährleute in Osten. Eine Prüfungskommission mit Vertretern vom Landkreis Cuxhaven, vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie der Wasserschutzpolizei Stade nahm die Prüfung ab. Einem theoretischem Teil folgte die praktische Fahrprüfung mit der Simulation von Gefahrensituationen.

Alle erreichten das Ziel

Am Ende bestanden alle neun Anwärter die Prüfung und nahmen aus der Hand von Taike Müller als Vertreterin des Landkreises Cuxhaven ihre Fährführerscheine entgegen. Damit habe das „Schwarzfahren“ an der Schwebefähre Osten-Hemmoor ein Ende, wie Michael Kurz von der Wasserschutzpolizei Stade sagte, und die neue Saison könne kommen.

Fährbetrieb

Der fahrplanmäßige Fährbetrieb beginnt in diesem Jahr am Karfreitag, 29. März. Alle weiteren Informationen zur Schwebefähre gibt es im Internet unter: www.schwebefaehre-osten.de.

Niederelbe-Zeitung, 12.02.2013