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„Die Fährsaison ist eingeläutet“

Niederelbe-Zeitung, 02.04.2012

Die Schwebefähre in Osten fährt wieder nach Fahrplan / Sturmflut-Ausstellung in der „FährStuv“ eröffnet

Jetzt fährt sie wieder, die Ostener Schwebefähre. Am Sonntag war die offizielle Saisoneröffnung und die zahlreichen Gäste nutzten die Gelegenheit, um mit der „Eisernen Lady“ auf die Hemmoorer Seite der Oste überzusetzen.

Zuvor hatte der Vorsitzende der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre, Karl-Heinz Brinkmann, zu einem Sektempfang geladen. Parallel wurde die Sonderausstellung zum 50. Jahrestag der großen Sturmflut von 1962 mit dem Titel „Die Fähre in den Fluten“ in der Ostener FährStuv eröffnet. Zu sehen sind beeindruckende, großformatige Schwarzweiß-Fotos, die unter anderem die Schwebefähre völlig vom Ostewasser umschlungen zeigen. In seiner Ansprache dankte Brinkmann besonders den beiden Brüdern Walter und Werner Funk für ihren Einsatz beim Frühjahrsputz der Fähre sowie seinen Vorstandskollegen für ihre tatkräftige Unterstützung. Er schloss mit den Worten: „Die Fährsaison ist eingeläutet.“

Bevor es mit der Schwebefähre auf Tour ging, las Tatjana Gräfin Dönhoff ihren Kurzkrimi„Pierre Dupont aus Orléans“ aus dem Buch „Mord an der Schwebefähre“ und versetzte die Zuhörer in die Zeiten des Zweiten Weltkrieges an der Ostener Schwebefähre zurück. Bei richtigem Aprilwetter mit Windböen und Regenschauern startete die erste Überfahrt in diesem Jahr. Gemächlich zuckelte die Fähre auf die andere Seite der Oste. Dort hatte Petrus ein Einsehen und schickte die Sonne durch die Wolken, sodass die Gruppe noch trockenen Fußes einen Spaziergang auf der Basbecker Seite unternehmen konnte.

FährStuv täglich geöffnet

Da es der Fördergesellschaft gelungen ist, eine Anerkennung als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst zu bekommen, sind die Ausstellung und die FährStuv täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der „BuFDi“ Alexander Ludewig steht in dieser Zeit auch für Führungen, Vorträge und Auskünfte zur Verfügung. Die Fähre verkehrt ebenfalls täglich von 11 bis 17 Uhr im Stundenrhythmus ab Osten und etwa zehn Minuten später ab Hemmoor. (ts)