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Nach dem Fest: 755 Euro sind noch im Topf

Das hundertste war ein überaus erfolgreiches Jahr für die Schwebefähre Osten/Hemmoor – darin war sich der Vorsitzende der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten/Hemmoor“, Horst Ahlf, auf der Jahrestagung am Freitagabend mit allen Versammlungsteilnehmern einig. Für einen kleinen Wermutstropfen hatte ausgerechnet das Wetter am Jubiläumswochenende (1. bis 4. Oktober) gesorgt, das den Veranstaltern weit weniger Besucher bescherte als erhofft...

 ...und damit auch deutlich weniger Einnahmen. 24 000 Euro verbuchte Schatzmeister Peter Burmester auf der Einnahmen-Seite. Diesen stehen 41 000 Euro Ausgaben (unter anderem für Festzelt, Sicherheitsdienst und Technik) gegenüber. Obendrein musste die Fähre repariert und der Druck der Fährchronik „Über die Oste“ finanziert werden. Das Jahresanfangsplus in Höhe von 28 000 Euro war bis Ende 2009 auf 755 Euro zusammengeschmolzen. Burmester gab sich aber optimistisch, die Kasse „mit einem guten Fährbetrieb“ bald wieder auffüllen zu können.

Fahrgastzahlen
 
Die Anmeldezahlen für 2010 stimmen Ahlf schon jetzt optimistisch. Er schätzt, dass die Fähre in diesem Jahr mindestens 30 000 Besucher befördern wird. Im Verlauf der zurückliegenden Jubiläumssaison habe die Fähre rund 50 000 Fahrgäste transportiert. Eine positive Jubiläumsbilanz zogen auch Lothar Klüser und Karl-Heinz Brinkmann für den Festausschuss der Fördergesellschaft. Viel Lob gab es für den Teamgeist und das (ehrenamtliche) Engagement rund um die Feierlichkeiten an der Fähre in dem von der AG Osteland initiierten „Jahr der Oste“.

Klüser bezeichnete die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr als „optimale Werbung für die Oste, die Fähre und die Region“. Diesen Werbeeffekt gelte es jetzt für die Bewerbung um das Prädikat Unesco-Welterbe zu nutzen (siehe auch nebenstehenden Artikel). Auf eine positive Resonanz stieß laut Ahlf auch die 2009 eröffnete Fährstuuv am Fährplatz. Sie sei von den Gästen sehr gut angenommen worden. Der erste Höhepunkt 2010 steht für den 1. Mai ins Haus, wenn zum zweiten Mal der „Oste- Fähren-Tag“ gefeiert wird. An diesem Tag können die Fähren in Osten, Brobergen und Gräpel zum Preis eines einzigen Tickets genutzt werden. (ike)

NEZ, 01.02.2010