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Papierschiffchen unter der Schwebefähre

03.01.2009

Ostehuus-Laden als Museums-Provisorium

Die Großenwördener Papiermacherin Sigrid Frömming hat in ihre Kunstaktion "Von Tostedt nach Tonga" zur Eröffnung des Jahres der Oste natürlich auch Osten einbezogen. Am Freitag liess die Kreative, Schriftführerin im Vorstand der AG Osteland und 2. Vorsitzende des Vereins Tourismus Osten e. V., von der Fährgondel aus viele Papierschiffe in die Oste setzen. Rund fünfzig Gäste waren zur Fähre gekommen, darunter auch Prominenz aus Politik, Kirche, Touristik und Vereinsleben.

Bürgermeister Carsten Hubert würdigte in einer kleinen Ansprache "die großartige Erfolgsgeschichte" der AG Osteland und ihrer Deutschen Fährstraße, bevor er mit einer Überraschung aufwartete. Der Plan, am Fährplatz ein Fährmuseum zu schaffen, solle nicht an den Schwierigkeiten scheitern, den Umbau der Hammannschen Scheune zu finanzieren. Der Rat sei bereit, den benachbarten Hammannschen Laden (ehemals "Ostehuus") anzumieten, um dort noch im Jahr der Oste ein provisorisches Fährmuseum einzurichten.

Hubert hielt seine Ansprache auf der Fährgondel demonstrativ in der Flußmitte und Seite an Seite mit seinem Hemmoorer Kollegen Hans-Wilhelm Saul. Schließlich heiße das Bauwerk ja nicht mehr Schwebefähre Osten, sondern Schwebefähre Osten - Hemmoor, sagte Hubert, der die Bedeutung des Tourismus für die Entwicklung der Region hervorhob. Zu der kleinen Feierstunde wurde Saul von den Hemmoorer Vizebürgermeistern Helene Hadler (Stadt) und Johannes Schmidt (Samtgemeinde) begleitet.

Ebenfalls unter den Gästen: Kehdingens Tourismus-Managerin Silvia Wolter (hatte zehn Papierboote mit den Namen Kehdinger Dörfer mitgebracht), Fährvereinschef Horst Ahlf , Ehrenfährmann Erich Meyer, Pastor Dieter Ducksch, IG-Bahnhofstraßen-Sprecher Curt Schuster und Oste-Sportangler-Chef Wolfgang Schütz.