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Schwebefähre wichtiger Magnet für den Tourismus in der Region

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Ehrengäste Dirk Brauer und Garsten Hubert und die Vorstandsmitglieder Horst Ahlf, Karl-Heinz Brinkmann,
Birgit Greiner, Erika Borchers, Klaus Liedtke (neuer Beisitzer)
und Fährmann Erich Meyer (v.l.) auf der Hauptversammlung der Fördergesellschaft.
 Foto: Klingenberg

Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor tagte

Osten (kli). Nach einem kräftigen Grünkohlessen eröffnete der Vorsitzende, Horst Ahlf, im Ostener „Fährkrug" die Hauptversammlung der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor und begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste.

Sein besonderer Gruß galt Claus Johannßen (MdL) als Vertreter des Kreistags, Birgit Greiner als Vertreterin des Landkreises, dem die Schwebefähre gehört, und den drei Bürgermeistern Dirk Brauer (Samtgemeinde Hemmoor), Hans Wilhelm Saul (Stadt Hemmoor) und Garsten Hubert (Gemeinde Osten) sowie den Vertretern der AG Osteland, Jochen Bölsche, und des Heimatvereins „An Moor un Diek", Erika Borchers.

Die Ehrengäste dankten in ihren Grußworten den Fährmännern und den Vereinsmitgliedern für den Betrieb und die Erhaltung des technischen Baudenkmals, das nach seiner Restaurierung wieder ein wichtiger Magnet für den Tourismus in der Region ist, was mittlerweile auch in Hemmoor anerkannt wird.

In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der AG Osteland werden die Planungen für ein „Fähr- und Flussmuseum" vorangetrieben, das im Jubiläumsjahr 2009, dem „Jahr der Oste", für die Besucher zugänglich sein soll. Aus der Zahl von 30 000 Fahrgästen im Jahr 2007 errechnete Horst Ahlf rund 60 000 Besucher in Osten. Er wünscht sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit den kommunalen Partnern und den Vereinen und möchte mit ihnen ein Konzept für die 100-Jahr-Feier vom 1. bis 4. Oktober 2009 erarbeiten, das auch die übrigen sieben Schwebefähren weltweit mit einbeziehen soll.

Ein erfolgreiches und arbeitsames Jahr 2007 bilanzierte auch sein Stellvertreter, Karl-Heinz Brinkmann. Fünfzehnmal war die Schwebefähre im Radio und Fernsehen präsentiert worden, zwei bis drei Mal wöchentlich setzte die Europakutsche mit Gästen über, und auch die „Mocambo" steuerte häufig Osten an.

Keine Jubiläums-Sondermarke

Für 2008 und 2009 liegen bereits zahlreiche Besucheranmeldungen vor. Brinkmann dankte den Fährmännern sowie den zur Verfügung gestellten ABM-Kräften für die unermüdliche Arbeit, die zahlreiche Verschönerungen im Umfeld der Fähre ermöglichte. Er berichtete auch von der sehr aufwändigen Verwaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit mit der täglichen Beantwortung von Anfragen. Die 100-Jahr-Feier wird immer mehr zum beherrschenden Thema, so soll bis dahin auch der alte Basbecker Hafen weitgehend wieder hergestellt werden.

Die Deutsche Post hat die Veröffentlichung einer Sondermarke zu dem Anlass abgelehnt, doch Alternativen sind noch in Prüfung. Auch die Präsenz der Schwebefähren in den Medien wurde ausführlich beleuchtet.

Der Verein hat zurzeit 250 Mitglieder und die Kasse ist in Ordnung. Somit wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zu Beisitzern wurden Klaus Liedtke, Frank Auf dem Felde, Heinz Thedrian und Carl Schuster gewählt, Stefan Bück und Lothar Klüser wurden für den Festausschuss benannt, der noch weitere Mitglieder benötigt.

Der alte Bootsanleger neben der Schwebefähre, der seit Jahren immer wieder ein ärgerliches Hindernis für den Fährbetrieb darstellte, ist verkauft. Für den 20 Meter langen neuen Anleger, der nach Aussage von Bürgermeister Garsten Hubert winterfest sein wird und Ende April zu Wasser gelassen werden soll, können „um Ostern herum" die ersten Rammarbeiten beginnen.

Aus der Versammlung wurde der Vorschlag eingebracht, die neue „Tourist-Info" für Hemmoor in das „Fähr- und Flussmuseum" als die touristische Hauptattraktion der Region zu integrieren. Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer sicherte der Versammlung zu, den Vorschlag zu erwägen. Es seien aber noch andere Standorte im Gespräch.

Mit dem Hinweis, dass für die Jubiläumsfeiern im Jahr 2009 noch Sponsoren benötigt werden, schloss Horst Ahlf die Versammlung.

NEZ, 01.02.2008