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Die Zukunft der Schwebefähre in Osten ist ungewiss 

08.09.2003

Sie ist eine der letzten ihrer Art. Doch seit fast zwei Jahren ist die Schwebefähre im niedersächsischen Osten stillgelegt. Etwa 1,1 Millionen Euro würde die Restaurierung kosten. Geld, das der Landkreis Cuxhaven als Besitzer der Fähre nicht hat. Deshalb setzen die Ostener Denkmalschützer jetzt auf königliche Hilfe. Spaniens König Juan Carlos I. hat im Frühjahr den Ehrenvorsitz des Weltverbandes der Schwebefähren (World Transporter Bridge Association) übernommen. Mitte September empfängt der Monarch eine internationale Gruppe von Denkmalschützern, die sich für den Erhalt der letzten Schwebefähren einsetzen. Zu dem Treffen eingeladen sind auch vier Vertreter der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre in Osten.

Die Erhaltung des Baudenkmals müsse in Deutschland als nationale Aufgabe begriffen werden, fordert der stellvertretende Vereinsvorsitzende Jochen Bölsche. Die Restaurierung des Kulturdenkmals könne nicht dem finanzarmen Landkreis überlassen werden.

Die meisten anderen Schwebefähren sind in den vergangenen Jahren mit hohem Aufwand restauriert worden. Aber auch für die Ostener Schwebefähre gibt es Hoffnung. Die Kreisverwaltung habe bei Behörden und Stiftungen Förderanträge gestellt, sagt der Fachbereichsleiter des Bauaufsichtsamts Cuxhaven, Wolfgang Meyer. Der Landkreis könne das Geld allein nicht aufbringen. Der "überwiegende Teil" der nötigen 1,1 Millionen Euro müsse von anderen Seiten kommen.
 
ddp - Artikel erschienen am 08.09.2003

Quelle: Die Welt.de
http://www.welt.de/data/2003/09/08/165485.html